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1.
Übernehmen Sie die neue
S-Schreibung (s oder ß nach
langem, ss nach kurzem Vokal im
Wortstamm)
Fluss
dass
musste
Missverständnis
Reise (alt = neu)
reißen (alt = neu)
2.
Behalten Sie die in alter und
neuer Schreibweise geltende
Grundregel der Großschreibung bei
und übernehmen Sie die
Großschreibung folgender 10
Ausdrücke in neuer
Rechtschreibung:
im Allgemeinen
im Wesentlichen
im Voraus
in Bezug auf
im Nachhinein
im Großen und Ganzen
des Weiteren
Montagabend (analog Dienstag,
Mittwoch ...)
der Erste/ der Letzte
auf Herzlichste (aufs +
Superlativ)
3. Übernehmen Sie die Kommaregeln
der neuen Rechtschreibung und setzen Sie vor dem erweiterten
Infinitiv ein Komma nach alter
Regel:
Er glaubt, im Recht zu sein.
Sie rennt voraus, um als Erste
anzukommen.
4. Behalten Sie die alte
Schreibweise der Fremdwörter bei.
5.
Seien Sie bei der Getrennt- und
Zusammenschreibung flexibel,
achten Sie hier auf das von Ihnen
Gemeinte und folgen Sie der
sprachlichen Betonung (Betonung auf der ersten Silbe = meist
zusammengeschrieben):
ein aufsehenerregendes
(=alt) Ereignis [statt: Aufsehen
erregendes (=neu)]
ein alleinstehender (=alt) Herr
[statt: allein stehender (=neu)]
Wir müssen zusammenstehen. Oder:
Wir müssen zusammen stehen.
Er
soll dableiben. Oder: Er soll da
bleiben, wo er hingehört.
6.
Übernehmen Sie die neue
Schreibweise beim Zusammentreffen
gleicher Konsonanten. Alles bleibt
erhalten:
Schifffahrt
Teeei
Missstand
7.
Trennen Sie s und t nach neuer
Schreibweise.
Wenn Sie so vorgehen, bieten Sie
aktuell keine größeren
Angriffsflächen, haben die
Vorteile der neuen Rechtschreibung
genutzt, ohne die Vorteile der
alten Schreibweise aufzugeben.

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